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Casting / Aufsuchen der Spur

    Casting / Aufsuchen der Spur

    Man arbeitet hierbei zügig ein bestimmtes verdächtiges Areal mit seinem Hund ab. Während der Suche kreist der Hund an lockerer Leine, während der Hundeführer durch seine Vorwärtsbewegung die Suchrichtung vorgibt.

    Zielsetzung ist, dem Hund eine Suchweise zu vermitteln, bei der in kurzer Folge “Negativs” zeigt, der Hundeführer jedoch im Gegensatz zum Negativ nicht statisch ist, sondern dynamisch die abzususchende Richtung vorgibt.

    Man kann auch in dem “verdächtigen” Areal Ansätze machen und vom Hund ggf. ein Negativ mit Anzeige machen lassen.

    Vorteile des Castings zu reinen Negativs:

    • ein erheblich zügigeres Abarbeiten eines großen Areals
    • kreisendes Suchen ist eine beim Hund natürliche Stöbertaktik, welche von den meisten Hunden bei Suchen (außerhalb des Mantrailing-Kontextes) selbsttätig angewand wird
    • auch die meisten trailer gehen bei Spurverlust sebsttätig in kreisendes Suchen über
    • durch die Vorwärtsbewegung beim Casting weniger Motivationsabfall / Frust als bei mehreren Negativanzeigen
    • dem Hund fällt bei nicht Vorhandensein der Spur eine ungerichtete Forwärtsbewegung leichter als ein Stehenbleiben und Anzeigen
    • die Gefahr einer ghosttrail ist erheblich geringer

    der Hundeführer kann die Suchrichtung vorgeben, ohne den Hund wesentlich   zu beeinflussen (denn der Hund arbeitet beim (erlernten) Casting selbständig in dem vom Hundeführer vorgegebenem Areal und gibt erst ab Auffinden der Spur die Richtung vor)

    Hund kreist dort, wo noch keine Witterung ist, der Hundeführer gibt dabei vor, in welche Richtung der Hund nach der Spur suchen soll.

    Dabei ist die Leine locker. Erst wenn der Hund die Spur aufnimmt, strafft sich die Leine.

    Körper-, Kopf-, und Rutenhaltung lassen hier ein Aufnehmen der Spur erkennen.
    Der Hund zieht sofort stark an, die Leine strafft sich.