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Fall Robby

“Wir suchen Robby in München....

Betreff: BITTE BITTE HILFE!!! Riesenbaby Dogge "Robby" irrt durch
> Süddeutschland
>
> Zwanzig Meter vor unserem Haus in der Nähe von Grünwald bei München wurden
> unsere beiden Hunde am Donnerstag, 8.2. von dem Jäger XXXX., der in
> der Gegend schon diverse Haustiere u. a. Katzen getötet hat, angeschossen.
> Unser Mischlings-Hundemädchen Ronja hat der bekanntermaßen schießwütige
> Jäger mit einem bestialischen Streugeschoss niedergestreckt. Ronja wird
> hoffentlich überleben - ihr musste aber bereits das rechte Bein samt
> Schulter amputiert werden. Robbie, eine schüchterne, verkuschelte
> Riesendogge, ist ein reiner Haushund und ohne seine große Liebe Ronja,
> seine Kuscheldecke und seinen Kuschelfußball (..) verloren. Er wird nach
> dem ersten Schuss panisch ins Dickicht geflohen sein - seit dem keine Spur
> von ihm. BITTE HELFEN SIE BEI DER SUCHE, BITTE HALTEN SIE DIE AUGEN OFFEN!
>
>
>
> Beide Hunde galten hier in der Gegend als vorbildlich - bestens erzogen
> und zutraulich.”
>
>
>
> Und das Beste an der Geschichte: Der Jäger hat die Hunde so wie es
> aussieht selber aus unserem Gelände gelassen - unsere Gartentür, die nur
> von außen zu öffnen ist, stand nach unserer Rückkehr offen. Wir nutzen
> diesen Eingang nie, sehen ihn aber vom Küchentisch aus - das Tor war in
> der Früh des 8.2. definitiv geschlossen. Der Jäger kannte die Hunde und
> wusste, wie zutraulich sie sind - also hat er sich seinen Jagdspaß wohl
> selber organisiert...
>
>
>
> BITTE HELFEN SIE UNS! Wir sind nur noch am Heulen, können nicht mehr
> schlafen, nicht mehr essen. Robbie braucht uns - und wir brauchen Robbie.
>
>
>
> ROBBIE hat kein Halsband an - aber er IST GECHIPT - seine Nummer: 968 00
> 00 0 25 85 942
>
>
>
> BITTE DIESE E-Mail weiterleiten - wenn Sie sinnvolle E-Mail-Adressen zur
> Suche von vermissten Tieren kennen.
>
>
>
> Und gegen einen FETTEN Artikel in der Zeitung hätten wir auch nicht
> wirklich etwas...
>
>
>
> Es grüßen herzlich aber verzweifelt
>XXXXX”
>

>
 

 

Zitat Frank im Gesundehundeforum:

“Hallo,
ich hatte jetzt ein paar Tage Kontakt mit den Leuten und habe gerade erfahren müssen, das ein anonymer Anrufer behauptet, das dieser "Mensch" sich damit brüstet, Robby erschossen zu haben. Die Aussage stammt von einem anderen Jäger, dem die beiden leid getan haben und ist als zuverlässig zu bezeichnen. Mir fehlen die Worte und ich möchte nicht sagen, was ich dem Kerl wünsche. Wenn ich mir vorstelle , ich käme nach Hause und würde mit dieser Situation konfrontiert, wäre Selbstjustiz durchaus im Bereich des möglichen.
Gruss,
Frank”

http://www.tz-online.de/tzheute/art1061,275615.html?fCMS=c1773466c3af15d09d2b50c02c2b42d6

Jäger schießt Hund Bein ab!
Ronjas Freund Robby ist seit dem Angriff spurlos verschwunden

tz Straßlach
Arme Ronja – warum hat man dir das nur angetan? Auf einem Bein humpelt sie schwerfällig durch den Garten. Nicht genug, dass sie durch die Schüsse eines Jägers ihren rechten Vorderlauf und die Schulter verloren hat.


Seit den Schüssen vom vergangenen Donnerstag vermisst sie auch noch ihren besten Freund Robby, die Dogge. In einem Schwandorfer Tierheim haben die beiden Regieassistentinnen Steffi Sommer (32) und Morfi Gaidatzi (31) die Collie/Kangal-Mischlingshündin Ronja (6) und Robby (5) adoptiert. „Die beiden waren so unzertrennlich, dass Robby wieder zum Tierheim zurückkam, nachdem ihn mal jemand abgeholt hatte.“

Das kleine Häuschen am Waldrand, das die beiden Frauen zwischen Straßlach und Hailafing gemietet haben, ist das reinste Hunde-Paradies. Bis am Donnerstag Schüsse im Wald die Idylle brutal zerstörten.

„Wir hatten die Hunde im Garten wie immer. Doch irgend jemand hatte die Eisentür geöffnet“, so Steffi Sommer zur tz. Morfi Gaidatzi: „Die Hunde können das nicht gewesen sein. Die Tür geht nur von außen mit einem schweren Eisendrehknopf auf. Da haben selbst wir manchmal Schwierigkeiten.“ Jedenfalls fiel den beiden Frauen am Abend auf, dass die Hunde weg sind. „Wir haben sie verzweifelt im Wald gesucht, bis Ronja auf einmal schwer verletzt vor uns lag.“

Angeschossen, das Bein weggerissen, das Blut ronn, Ronja war schon so schwach, dass sie nicht mehr bellend auf sich aufmerksam machen konnte. Und von Robby keine Spur. „Er wird sich nach dem ersten Schuss aus dem Staub gemacht haben und irrt wohl irgendwo herum“, vermutet Sommer. Den Schuss auf Ronja können die Frauen nicht verstehen. „Das war ein Streugeschoss, total brutal.“ Ronja kam in die Tierklinik, gestern durfte sie wieder nach Hause.

Der Jäger Albert K. gibt zu, auf Ronja geschossen zu haben. „Sie hatte gewildert, es gab zwei tote Rehe an der Wildfütterung. Schon am Dienstag habe ich der Polizei gemeldet, dass die beiden Hunde gewildert haben“, sagte er gegenüber der tz. Die Polizei weiß davon allerdings nichts.

Wer Robby gesehen hat, bitte unter 0173/3053539 melden.