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gelb ist die gesamte von uns gegangene strecke (myra hat heute sicherlich plattfüße), also auch die wegstrecken, auf denen der hund geführt wurde. erster ansatz war douvenrader str, die hunde zogen beide straight zu einem misthaufen (rosa trail) und von dort aus über ein feld, an einem teich vorbei zu einem nächsten teich. dort hatten wir hart mit einem aggressiven schwan zu kämpfen. hier am ufer fanden wir pfotenspuren(was an der stelle aber nix bedeutet). die hunde zogen zu einer ruine, dort waren sie sehr hektisch, viel hin und her. leider kamen wir dann an einer kläranlage heraus,an der wir die spur verloren. wir gingen zurück zum teich mit schwan, starteten erneut (blau) und es ging wieder zur ruine. dieses mal dann aber nach links. an einer wegkreuzung kam ich zunächst nicht weiter, dann ging der hund aber unter einem zaun durch (dort hing schwarzes fell!) und über ein schaffeld. am ende des feldes ging es wieder in ein wäldchen und von dort zu einem anderen teich. in einem dickicht fanden wir viel graues fell mit wenig schwarzen haaren an einem lagerplatz im brombeergestrüpp. am ende des waldes kam ein fast verlassener hof, dort ging es dann auf ein feld mit senfbewuchs (ein greuel für trailer und fährtenhunde). am rande des ackers zum wald hin fanden wir viele große pfotenspuren (dort geht bei dem lehmboden eigentlich kein normaler mensch her und schuhabdrücke fanden wird nicht. trotzdem verloren wir irgendwie die spur und entschlossen uns zum haus zurückzugehen. nochmaliger ansatz (rot) und hund landete letztendlich wieder am misthaufen und von dort aus richtung siedlung. hier brachen wir ab und setzten an der sichtungsstelle pijnsweg nochmal an. hier zog der hund ziemlich straight in eine einfahrt, auf einen hof, an dessen ende eine schafweide war. dort drehte er um und an der anschließenden kreuzung bekamen wir in alle richtungen (außer der aus der wir gekommen sind) negativ. es kann sein, dass angel auf demselben weg wieder zurück zur schule ist. (gesamtstrecke 7650m) danach sind wir zum krankenhaus gefahren. dort lagen in einem gestrüpp 1 schwan, ein teichhuhn, eine taube. alle gerupft und bis auf das teichhuhn ausgeweidet. ein direkt daneben angelegter futterplatz war angenommen worden. hier hat carlos aber keine spur aufgenommen.
das zu unserer spur:-(
plakate hängen in guter anzahl herum, die leute sind informiert.
die futterplätze sind seeehr zahlreich, könnten den hund zum wandern motivieren. aufgrund der anzahl der plätze überall und nirgends kann man auch nicht sagen, wer wann welche futterstelle letztendlich angenommen hat. hier raten frank und ich zu einer deutlichen beschränkung. einer am misthaufen, einer an der ruine und einer im wald hinter dem senffeld. diese stellen liegen ausreichend weit von hauptgassistecken weg (bis auf den hinter dem misthaufen) (andere hunde fallen somit raus). dafür die futterplätze mit lehm / matsch umgeben (pfotenabdrücke), die stellen erhöhen (dann scheiden wenigstens igel aus) und nach möglichkeit ein bisserl brombeer drumrum (fell). die stellen abends bestücken und morgens kontrollieren.
dann ist es noch gaaanz wichtig, alle (!!) daten mal auf EINER karte zu sammeln, denn es wird langsam der überblick verloren.
ich glaube, dass angel sich im bereich dort herumtreibt und ihre runden dreht.
“ “Grundsätzliches zum Hundeverhalten in derartigen Situationen
Auch wenn unsere Hunde im Laufe der Jahrhunde immer mehr degenerierten, sind ihnen ihr Instinkt und ihr genetisches Material erhalten geblieben. Ein Hund, der sich in einer fremden Situation auf fremdem Territorium befindet, befindet sich laut seinen Instinkten in Gefahr. Er sucht Gebiete, in denen seine Grundressourcen befriedigt werden.. Nahrung, Schutz, evtl. soziale Strukturen zur Arterhaltung. Er weiß nicht, ob dieses Gebiet in dem er sich befindet besetzt ist, bzw. hat anhand der Markierungen anderer Hunde feststellen müssen, dass er sich in fremdem Revier befindet. Dies bedeutet Gefahr! Sollte er in besetztem Gebiet sein, ist es möglich, dass seine Anwesenheit nicht erwünscht ist und man ihn vertreiben will. Alle Sinne sind in Alarmbereitschaft und dann bemerkt er, dass er nicht allein ist. Er hört Schritte, Stimmen, die vielleicht sogar seinen Namen rufen. Womöglich sieht er sogar Menschen, die auf ihn zukommen und ihn greifen wollen. Für ihn ist diese Situation aber nicht die Erlösung, sondern er sieht sich dadurch angegriffen und flieht. Er wird sich im schlimmsten Fall immer weiter zurückziehen. Dies kann durchaus auch dann passieren, wenn der eigene Besitzer seinen entlaufenen Hund sieht und ihn anspricht. Das er uns Menschen früher bemerkt als wir ihn, braucht man nicht zu erwähnen. Die Theorie, dass ein Hund in den meisten Fällen an den Entlaufort zurückkehrt, teile ich nur bei wirklichen Streuern und Jägern. Angsthunde zeigen dieses Verhalten meiner Erfahrung nach in der Regel nicht. “
Franks Bericht zur Suche:
“Weiterhin sei noch erwähnt, das die beiden Hunde an verschiedenen Artikeln angesetzt wurden, sich bei der Suche immer wieder kurz trennten, aber dann doch wieder zusammenkamen. Daraus lässt sich eigentlich nichts anderes schliessen, als das beide richtig waren. Beide haben bis zur absoluten körperlichen Erschöpfung gesucht, sodass auch hier davon auszugehen ist. das wir keine Ghosttrails gelaufen sind. Entweder war Angels Vorsprung einfach zu gross und nicht mehr aufholbar (was ich glaube ) oder beide Hunde haben irgendwo einen Abgang verpasst (Senffeld, Kläranlge). Hunde bewegen sich . im lockeren - Trab mit ca. 15 Stundenkilometern weiter. Es ist wohl einfach nachzuvollziehen, welche Strecken Angel an einem Tag zurücklegen kann. Das sie sich noch in diesem Gebiet aufhält, ist sehr erfreulich. Trotzdem ist sie bei diesem Radius und in dieser Infrastruktur nicht einzuholen.”
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