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begründeter Einwand eines Hundeführers “Katzen kann man schlichtweg nicht mit dem Hund nachsuchen. Das liegt an der Art und Weise wie und wo sich die Katze fortbewegt. Die tapert ja selten nur über den Erdboden, sondern läuft hier ein Stück über eine Gartenmauer, kriecht als nächstes durch ein kleines Loch im Zaun um dann über den Umweg Apfelbaum über das nächste Garagendach zu entschwinden. Wie man sieht, ist ein Hund in den meisten Fällen einfach aufgrund seiner Anatomie schlichtweg überfordert.”
eine meiner Antworten / Einwände zum Thema Katzensuche
“gerade in siedlungen mit starker bebauung (mehrfamilienhäuser mit innenhöfen) ist es schier unmöglich mit einem spürhund eine nachsuche zu machen. spätestens an der ersten mauer oder am ersten hohen zaun steht man und kommt nicht weiter. hinzu kommt, dass die meisten katzenbesitzer nicht nur eine, sondern mehrere katzen und dann auch noch meist freigänger haben. so liegen zum einsatzzeitpunkt immer zahlreiche kreuz- und querspuren im territorium und ein eindeutiger geruchsartikel ist auch nicht vorhanden, die verbleibenden katzen lassen sich nur ungerne als "anwesend" vom hund beschnuppern und damit ausschließen (wie es trailhunde machen können).
in amiland gibt es daher für diese sparte stöberhunde, die nicht die individuelle gesuchte katze verfolgen, sondern vergleichbar unseren flächenhunden einfach jede katze erstöbern und anzeigen. kann bei hoher katzendichte hier in d aber auch nicht so recht funzen. hinzu kommt, dass die gefundenen katzen sicherlich nicht brav sitzenbleiben :-)
da die meisten katzen in d aber entweder überfahren oder eingesperrt sind, hat man dennoch kleine hoffnung. bei innenhöfen mit umgebenden kellern und kellerfenstern kann man einen individualspürhund an den verschiedenen fenstern abchecken lassen bzw. einen katzenstöberer revieren lassen. cadaver von katzen bleiben erfahrungsgemäß nicht lange liegen, entweder sie werden auf natürliche art beseitig, verbuddelt oder entsorgt und oft erinnert sich keiner mehr an eine tote hauskatze (beim hund wird häufiger nach dem besitzer geforscht)- daher kann hund auch manchmal gar nicht finden :-(
bei meiner ersten katzensuche war ich zu blöd (ich bin davon ausgegangen, dass eine superzutrauliche katze bei anwesenheit des besitzers im entsprechen kellerraum auf locken kommt oder zumindest mauzt statt meinem hund zu trauen). dafür waren die kellerbesitzer anschließend ausreichend sensibilisiert ;-) so dass die katze befreit werden konnte bei der zweiten suche haben wir den entsprechenden keller ausgemacht. die dritte katze war mausetot und gefroren am straßenrand die vierte schon beseitigt und vergraben (aber der tierfreundliche "bestatter" hat sich gemeldet) und die letzte katzensuche musste ich wegen mauern, zäunen und abgeteilten höfen abbrechen.
mangels übungsobjekt (mein seniormiez ist mit 19 im november gestorben) habe ich die katzensuche vorerst eingestellt. ist ein eigenes und sehr komplexes thema (und mein neues übungsobjekt klebt wie pattex am bein statt auf streifzug zu gehen. eingesperrt macht das vieh zudem krach für zehn katzen ;-) )”
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